Heizung

Heizungslösung

Aufgabe:

In einer Firma mit vielen Filialen und einem Geschäftsgebäude mit gemischter Nutzung soll die Heizung bedarfsgerecht und energieoptimiert betrieben werden. Die Daten aller autonom funktionierenden Anlagen sollen auf einem externen Server in einem zentralen Rechenzentrum (in einer anderen Stadt) automatisch gesichert werden. Die lokalen Facility Manager sollen über das Internet auf diesen Server zugreifen, um die Anlagen zu warten und zu optimieren. Via Touch-Panels sollen Lager- und Filialleiter die Raumkonditionen wie Temperatur und Feuchte überprüfen und einstellen können. In der Verwaltung möchte man auf Raumbediengeräte verzichten und die Bedienung über Arbeitsplatz PCs bewerkstelligen. Weiters soll der Facility Manager auch unterwegs über Fehlfunktionen und Alarmmeldungen informiert werden. Diese kann er dann mittels Tablet-PC abrufen und somit eine erste Situationsabschätzung machen. Der Verantwortliche des Firmennetzwerkes steht einer gemeinsamen Nutzung der Ressource offen gegenüber, jedoch unter dem Vorbehalt, dass die üblichen IT-Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Lösung:

In der Heizzentrale im Untergeschoss steht die Heizverteilung, welche die Energie aus der Fernleitung bezieht und bedarfsgerecht verteilt und somit die Grundheizlast der Verkaufsfläche und Bürofläche durch die Aktivierung der Bauelemente sicherstellt. Außerdem ist auch je eine Heizgruppe pro Lüftungsanlage vorhanden. Hier wird bei der Regelung ein L-INX Automation Server eingesetzt welcher über L-IOB I/O-Module und verschiedene Feldbusse die Aktorik und Sensorik einbindet.

In den drei Lagerbereichen wird je eine Kompaktheizungsanlage eingesetzt. Diese werden mit je einem L-IOB Controller geregelt und gesteuert. Pro Lagerbereich wird mit dem L-VIS Touch-Panel die komfortable Möglichkeit geboten, die Raumkonditionen wie Temperatur und Feuchte zu überprüfen und einzustellen. Zur zentralen Warmwasseraufbereitung wird ein L-IOB I/O Controller eingesetzt.

LOYTEC Heizungslösung

Dank der von LOYTEC gelieferten Funktions- und Grafik-Bibliothek sind die Funktionen und Visualisierungen in kurzer Zeit erstellt. Dabei wird immer die Möglichkeit offen gelassen, Spezialfunktionen einzubauen. Funktionen und Symbole welche in der großen Zentralheizungsanlage eingesetzt werden, können ebenso in den Kompaktheizungsanlagen wiederverwendet werden. Dies vereinfacht das Engineering und die Bedienung durch den Endnutzer erheblich.

Alle diese Regel- und Visualisierungs-Komponenten werden per Netzwerk miteinander verbunden. Dank Daisy-Chain-Verbindungen von einem Gerät zum nächsten, kann der Verkabelungsaufwand minimiert werden. Da alle Netzwerkteilnehmer über Webservices (OPC, SOAP) und über HTTPS SSL-Encryption miteinander kommunizieren, ist das Netzwerk einfach zu konfigurieren und entspricht den, von der IT-Abteilung geforderten Sicherheitsstandards. Die Kommunikation über Firewalls und NAT-Router im Intranet und Internet ist gesichert womit der Einbindung des Firmen-WLANs nichts mehr im Weg steht.

Die Serverapplikation des Managementsystems LWEB-900, welches unter anderem vollständige Gerätekonfigurationen, Trend- und Alarmlogs, Kalender- und Zeitschaltparameter, Parametereinstellungen sowie ein periodisches Geräte-Backup unterstützt, wird auf einem virtuellen Server im zentralen Rechenzentrum installiert und ist somit auch in die Prozesse der IT-Abteilung wie Datensicherung und Wartung miteinbezogen. Die Client-Applikation von LWEB-900 wird auf den Arbeitsplatzrechnern der lokalen Facility Manager installiert, wodurch diese alle Funktionen des Managementsystems uneingeschränkt nutzen können.

Auf allen Arbeitsplatzrechnern der Verwaltung wird LWEB-803 installiert, eine Applikation welche ebenfalls in den Unterhaltsprozess der IT-Abteilung integriert werden kann. Über diese Applikation können die Mitarbeiter direkt über ihren eigenen PC die Raumkonditionen steuern.

Möchte der Facility Manager von der Ferne auf die Anlage zugreifen, so nutzt er die Web-Applikation LWEB-802. Diese zeigt dieselben Ansichten auf dem Tablet-PC wie der LWEB-900 Client.

Um all diese Zugriffsmöglichkeiten nutzen zu können, ist selbstverständlich kein zusätzliches Engineering nötig, da die gesamte Funktionalität und die Grafiken bereits mit den LOYTEC Funktions- und Grafikbibliotheken mitgeliefert werden. 

Vorteile:

Der durchgängige Einsatz der LOYTEC-Produkte bietet folgende Vorteile:

  • Multiprotokollfähigkeit der L-INX Automation Server: Werden L-INX Automation Server verwendet, ist der zusätzliche Einsatz von Gateways nicht mehr nötig, da diese Funktionalität bereits in den L-INX Automation Servern integriert ist.
  • Skalierbarkeit: Für kleine, dezentrale Anlagen können L-IOB I/O Controller, für große Zentralen die L-INX Automation Server in Verbindung mit der LOYTEC Funktions- und Grafikbibliothek ohne funktionelle Einschränkungen eingesetzt werden.
  • Management: Mit LWEB-900 steht ein enorm leistungsfähiges Managementsystem zur Verfügung, welches alle gewünschten und gewohnten Funktionen wie Visualisierung, Alarmfunktion, Scheduling, Trending uvm. bietet. Zudem setzt es auch neue Maßstäbe in Bereich der Implementation von IT-Sicherheitsfunktionen und des Reportings.
  • IT-Friendly: Durch die Nutzung von Webservices (OPC, SOAP) über HTTPS SSL-Encryption ist eine nahtlose Integration in eine IT-Umgebung möglich, da nur „state of the art“ IT-Mechanismen und Protokolle genutzt werden.
  • Anytime, anywhere, any device: Ist eine Visualisierung, ein Trend, ein Zeitschaltprogramm usw. einmal entwickelt, so ist es mit allen Tools nutzbar, sei es als Grafikseite auf dem L-VIS Touch-Panel, im LWEB-900 Managementsystem, im LWEB-802 Webbrowser, oder im LWEB-803 Client als Desktop Applikation.

Anwendungsbereiche:

Kommunale Einrichtungen:                           Kommerziell genutzte Gebäude:
  • Kindergärten und Schulen
  • Krankenhäuser
  • Schwimmbäder
  • Senioren und Pflegeheime
  • Sporthallen
  • Verwaltungsgebäude
  • Bürogebäude
  • Einkaufszentren
  • Flughäfen
  • Bahnhöfe
  • Fertigungshallen
  • Lager

Referenzen: